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Schneider - Oenologie
Volker Schneider
Rupertusweg 16
55413 Weiler bei Bingen
Germany

Tel. (x49) 6721-34744
E-Mail: Schneider.Oenologie@gmail.com

Flaschenverschlüsse

 
Sauerstoffmanagement: Sauerstoffaufnahme und Konsequenzen
In: Der Winzer 11/2013, 8-14.
Die meist unkontrollierte Sauerstoffaufnahme hat erhebliche Konsequenzen für Sensorik und SO2-Stabilität. Sie wird quantifiziert in Abhängigkeit von der Weinoberfläche, Turbulenzen, Temperatur und Weinvolumen. Für oxidationssensible Weißweine ergeben sich Schwachstellen insbesondere durch ungenügendes Befüllen der Behälter, beim Filtrieren und Abfüllen, aus dem Kopfraum der Flaschen und durch ungeeignete Verschlüsse.
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Einfluss des Flaschenverschlusses auf die Weinqualität
In: Die Winzer-Zeitschrift, 07/2005, 34-37.
Flaschenverschlüsse weisen unterschiedliche Dichtigkeiten auf, die ihrerseits Haltbarkeit und Entwicklung der Weine durch Sauerstoffaufnahme und Kohlensäureverluste beeinflusst. Der Schraubverschluss zeichnet sich durch einen perfekten Sauerstoffabschluss aus, was ihn zu einem perfekten Verschluss für Weißweine der fruchtigen Art macht. Die den Korken eigene, höhere Sauerstoffzufuhr fördert Reifung und Alterung. Kork-, Leim- und andere Fremdtöne geben der weiteren Entwicklung Auftrieb.
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Korktest für die Praxis
In: Die Winzer-Zeitschrift, No. 08, 2002, 33.
Es wird ein einfacher Test zur sensorischen Kontrolle von Naturkorken auf Korkgeschmack beschrieben.
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Qualitätskontrolle von Korken
In: Winzerbörse, 07/2003, 9-11.
Bei der Verwendung von Naturkorken empfiehlt sich die vorgängige Überprüfung ihrer sensorischen Neutralität. Bei einer solchen stichprobenweise Überprüfung hängt der Umfang der Stichprobe von der Chargengröße ab. Als Ergebnis erhält man den Prozentsatz fehlerhafter Einzelstücke innerhalb eines bestimmten Vertrauensbereichs.
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Schraubverschlüsse: Önologische Anforderungen und sensorische Auswirkungen                         In: Das Deutsche Weinmagazin, 19/2014, 16-20.                                                                   
Schraubverschlüsse zeichnen sich im Allgemeinen durch eine geringe Durchlässigkeit gegenüber Sauerstoff (OTR) aus und beeinflussen dadurch die vier möglichen Arten der Weinalterung: Sie bewirken eine Verringerung der oxidativen Alterung und eine erhöhte Tendenz zum Lagerböckser. Auf den UTA haben sie keinen Einfluss, während eine Veranlagung zum Petrolton bei Riesling gefördert wird. So wie Weine auf die Abfüllung mit Kork- oder Kunststoffverschlüssen vorbereitet werden müssen, erfordert auch die Abfüllung mit Schraubverschlüssen eine Vorbereitung des Weins auf seine spezifischen Eigenschaften.
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Schraubverschluss und Weinalterung
In: Die Winzer-Zeitschrift, 03/2008, 34
Die Vorteile des Schraubverschlusses resultieren aus seiner sensorischen Neutralität und seinen guten Barriereeigenschaften gegenüber atmosphärischem Sauerstoff. Damit einher geht eine bessere Beständigkeit der Weine gegenüber der oxidativen Alterung, aber auch eine stärkere Tendenz zum Lagerböckser. Der gute Sauerstoffabschluss wird relativiert, wenn der größere Kopfraum nicht mit Inertgas behandelt wird. Eine Kurzfassung.
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SO2 -Abbau auf der Flasche
In: Die Winzer-Zeitschrift, 03/2003, 37.
In Deutschland besteht eine Tendenz, mit übertrieben hohen Gehalten an freier SO2 abzufüllen, die in der Sensorik stören. Dies geschieht aus Angst vor frühzeitiger Weinalterung durch Abbau von SO2 auf der Flasche, welcher auf eine Oxidation durch Sauerstoff zurückzuführen ist. Die Sauerstoffaufnahme ist unter Kontrolle zu halten. Sauerstoff ist bereits vor dem Abfüllen im Wein gelöst, liegt im Kopfraum der Flaschen vor, ist im Gewebe von Naturkorken enthalten und diffundiert durch den Flaschenverschluss.
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