Deutsch  English

Schneider - Oenologie
Volker Schneider
Rupertusweg 16
55413 Weiler bei Bingen
Germany

Tel. (x49) 6721-34744
E-Mail: Schneider.Oenologie@gmail.com

Sensorik


Sensorik: Der Mensch als Messinstrument
In: Das Deutsche Weinmagazin, 14/2000, 10-16.
Qualität wird sensorisch gemessen, aber der Mensch als Messinstrument liefert sensorische Daten beschränkter Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit. Eine Einführung in die psychischen und phychophysischen Faktoren, welche die Wahrnehmung beeinflussen, sowie in das sprachliche Problem in der beschreibenden Sensorik.
weiter

Sensorik, Teil 1:  Der Mensch als Messinstrument
In: Der Winzer, 05/2006, 6-9.
Sensorische Resultate werden durch die psychische und emotionale Verfassung der Verkoster beeinflusst. Die Kontrolle persönlicher und allzu menschlicher Faktoren wie Motivation, Selbsteinschätzung, Unsicherheit, kognitive Einflüsse und Gruppeneinflüsse stellt eine der größten Herausforderungen in der Sensorik dar.
weiter

Sensorik, Teil 2:  Physiologie der Sinneswahrnehmung
In: Der Winzer, 06/2006, 6-9.
Im zweiten Teil der Serie wird auf die in der Sensorik involvierten physiologischen Prozesse eingegangen. Sie umfassen die Aufnahme sensorischer Eindrücke durch die äußeren Sinnesorgane, ihre Weiterleitung zum Gehirn und ihre Umsetzung zu dem so genannten sensorischen Bild.
weiter

Sensorik, Teil 3:  Psychophysiologie der Sinneswahrnehmung
In: Der Winzer, 07/2006, 6-9.
In der Sensorik wird der Mensch als Messinstrument eingesetzt. Damit sind eine Reihe von Problemen vorgegeben, welche sensorische Daten weniger zuverlässig als die Ergebnisse analytischer Messungen im Labor machen. Dieser Teil beschreibt, wie Effekte von Antagonismen und Synergismen, Adaption und Probenkontext das eigene sensorische Urteil beeinflussen und zu kritischer Distanz veranlassen sollten.
weiter

Sensorik, Teil 4:  Methoden der sensorischen Bewertung
In: Der  Winzer, 08/2006, 14-17.
Unterschiedliche Fragestellungen in der Sensorik erfordern spezifische Prüfverfahren zu ihrer Beantwortung. Diese Prüfverfahren werden dargestellt. Die beschreibende Sensorik verdeutlicht die Bedeutung eines präzisen Sprachgebrauchs zur eindeutigen Kommunikation.
weiter

Sensorik, Teil 5:  Aussagekraft sensorischer Urteile
In: der Winzer, 09/2006, 20-23.
Die Aussagekraft sensorischer Ergebnisse hängt von der Qualifikation der Koster ab. Durch statistische Verfahren kann sie abgesichert werden. Qualität ist subjektiv und entzieht sich einer Normung. Die Rolle von Meinungsbildnern wird kritisch hinterfragt.
weiter

Sensorik:  Von der Wahrnehmung zur Kommunikation
In: Die Winzer-Zeitschrift, 11/2006, 36-38.
Die Beschreibung und Bewertung von Weinen ist ein komplexes, strittiges und nicht immer objektives Unterfangen. Es umfasst die Chemorezeption der Stimuli durch die periphären Sinnesorgane, ihre Umsetzung in elektrochemische Erregungsmuster der Nervenbahnen, und die Integration der dekodifizierten Erregungsmuster zu einem sensorischen Bild im höheren Gehirn. Die sprachliche Aufarbeitung des sensorischen Bildes stellt eine der größten Schwierigkeiten in der Sensorik dar.
weiter

Die Adstringens der Rotweine
In: Das Deutsche Weinmagazin, 18/2000, 18-25.
Die Adstringens ist eines der charakteristischen sensorischen Merkmale von Rotweinen. Oft mit Bittere verwechselt, handelt es sich dabei nicht um einen Geschmackseindruck, sondern um eine Reizung der Schleimhäute des Mund- und Rachenraums. Sie wird hervorgerufen durch das Tannin. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen Weinbereitung, Menge, Qualität und Messung des Tannins, der sensorischen Wahrnehmung der Adstringens und Möglichkeiten ihrer Korrektur.
weiter

Zur Beurteilung des Tannins der Rotweine und seiner Adstringens
In: Das Önologische Kompendium, No. 2, II-2002.
Eine eingehende Abhandlung der Sinneswahrnehmung von Adstringens, wie sie besonders für Rotweine typisch ist. Die Bedeutung von Menge und Qualität des Tannins, seinem Polymerisationsgrad, dem Tannin-Anthocyan-Verhältnis, maskierenden Effekten durch kolloidale Substanzen sowie dem Säuregrad werden beschrieben. Mit ausführlichem Literaturverzeichnis.
weiter


Die sensorische Bewertung der Adstringens von Rotweinen
In: Die Winzer-Zeitschrift, 01/2006, 34.
Eine Kurzfassung zur Adstringens.
weiter

Der Ursprung des Aromas - Weinberg oder Hefe?
In: Die Winzer-Zeitschrift, 10/2006, 38.
Selektion und Marktentwicklung von Reinzuchthefen tendieren eindeutig zu extrem aromastarken Stämmen. Dem gegenüber versucht die Terroirbewegung durch Nutzung der Spontangärung den aromatischen Ausdruck von Lage und Boden in den Vordergrund zu stellen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie groß die jeweiligen Beiträge von Boden und Hefe zum Aroma sind und ob allein die wilden Hefen ein Garant für mehr Herkunftstypizität sein können.
weiter

Aromatische und phenolische Reife
In: Das Deutsche Weinmagazin, 16-17/2002, 10-12.
Dem Mostgewicht haftet immer noch eine geradezu mythische Bedeutung an, obwohl es in Zeiten des Klimawandels als Qualitätskriterium zunehmend an Bedeutung verliert. Es werden alternative Parameter zur Beurteilung der physiologischen Reife vorgestellt, z. B. Glycosyl-Glucose oder Terpene. Konzentration ersetzt keine gewachsene Reife.
weiter

Wie dienlich ist die Restsüße in trockenen Weinen?
In: Die Winzer-Zeitschrift, 02/2002, 33.
Deutschlands Verbraucher mögen es süß, auch beim Wein. Es wird kritisch hinterfragt, ob die fast omnipräsente, als "dienlich" beschriebene Restsüße in trockenen deutschen Weinen in jedem Fall dienlich oder nur das Ergebnis nie reflektierter Gruppenreflexe oder Traditionen ist.
weiter

Verschnitte - von der Reparatur zur Kunst
In: Die Winzer-Zeitschrift, 06/2005, 35.
Verschnitte können zur Maskierung von sensorischen Problemen dienen, aber auch zur Kreierung eines neuen Weinstils. Im letzteren Fall geht es um Kunst, die Kreativität, Kopfarbeit und eine klare Vorgabe verlangt. Zeit, innere Ruhe und Wiederholung der Verkostung an verschiedenen Tagen sind weitere Voraussetzungen.
weiter

Freie SO2 und pH-Wert
In: Die Winzer-Zeitschrift, 11/2004, 34
Verkostet man deutsche Weißweine außerhalb des gewohnten Probenkontextes, z. B. in Verbindung mit anderen Weinen in einem anderen Land, fallen immer wieder geruchlich als störend hervortretende SO2-Gehalte auf. Die starke Abhängigkeit der Geruchsintensität eines gegebenen Gehaltes freier SO2 vom pH-Wert wird zu wenig beachtet. Das Wissen darüber liegt vor, ist aber zu wenig im Bewusstsein verankert.
weiter

Wenn es im Abgang kratzt.....
In: Die Winzer-Zeitschrift, 01/2009, 36-37
In Weißweinen wird ein kratziges Gefühl am Gaumen oft auf Gerbstoffe zurückgeführt. Ursache können aber auch ähnlich gelagerte Wahrnehmungen wie das Brennen hoher Alkoholgehalte, das Reiben von zu viel Calcium oder das Kratzen flüchtiger Säure sein. Ein klassisches Beispiel dafür, wie im Grenzfall die Analytik gefordert sein kann.
weiter

Mineralität: Fakten, Mythen und Spekulationen zu einem sensorischen Schlagwort              
Die Winzer-Zeitung 04/2015, 39-41.
Die Mineralität oder Mineralik ist zu einem inflationiär gebrauchten Begriff in der Weinbeschreibung verkommen, der auf unterschiedliche geschmackliche und geruchliche Sinneseindrücke angewandt wird. Über seine exakte Bedeutung gehen die Meinungen weit auseinander. Über die stoffliche Zusammensetzung als mineralisch charakterisierter Weine ist kaum etwas bekannt. Dieser Artikel fasst die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien aus der ganzen Welt zu diesem Begriff zusammen, um aus den wenigen Fakten und zahlreichen Spekulationen zu einer Bestandsaufnahme zu kommen.                               
weiter

Vorversuche zur sensorischen Optimierung vor der Abfüllung
In: Die Winzer-Zeitschrift 04/2016, 36-39.

Vor der Abfüllung stelt sich oft eine Unsicherheit ein, ob man wirklich alles aus seinem Wein herausgeholt hat. Meist werden Vorversuche mit mehr oder weniger Restzucker oder diversen Schönungsmitteln durchgeführt, doch in den meisten Weinen bringt eine Feinjustierung der Säure den größten Erfolg. Deshalb sollten Vorversuche in dieser Richtung an erster Stelle stehen. Auf Vorrat zubereitete Standardlösung erlauben ihre rationale Durchführung und Auswertung. Sie erlauben aber auch viele andere Einsichten in den Wein, zum Beispiel auf das Vorliegen eines Böckers usw.
weiter


Powered by CMSimple